Was bisher geschah
Ein grosser Dank gilt allen Mitgliedern, die im Vorstand Verantwortung übernommen und das Chapter zu dem gemacht haben, was es heute ist.
Nach einer „Durststrecke” wächst das Chapter dank neuer Mitglieder. Die Leitung liegt bei Clemens Bühler (Director) in Zusammenarbeit mit Mario Jagustin (Assistant Director). Zur Erinnerung an die verstorbenen Gründungsmitglieder Director Patrick Miller und Loris Moratto findet ein Memorial Ride statt. Weitere Höhepunkte sind die Ausfahrt zum 25-jährigen Jubiläum von Bündnerbike Maienfeld sowie die Saisonabschlussfahrt entlang des Bodensees.
Den Abschluss des Jahres feierten wir mit einer besonderen Besichtigung im Brauhaus Frauenfeld. Abseits der Strasse, aber ganz im Zeichen von Gemeinschaft und Genuss, bot dieser Anlass den idealen Rahmen, um ein ereignisreiches Jahr gemeinsam ausklingen zu lassen.
Patrick Miller (Director) und Clemens Bühler (Assistant Director) übernehmen erneut die Führung und richten den Blick auf eine gemeinsame Zukunft. Im Frühjahr findet ein Brunch in der Bachtel Ranch statt, später nimmt das Chapter mit grosser Delegation an der Jubiläumsparty des Niederbayern Chapter teil.
Trotz einiger Höhen und Tiefen besteht das Chapter weiterhin – dank Kameradschaft, Freundschaft und Hilfsbereitschaft. 2022 steht das 30-jährige Jubiläum an, das in Flims gefeiert wird. Die Anfahrt erfolgt über den Leimensteg, wo es ein uriges Mittagessen gibt. Ein Zwischenstopp ist bei Bündnerbike in Maienfeld geplant.
Das Jahr stellte uns vor besondere Herausforderungen. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Shutdowns mussten geplante Ausfahrten, Treffen und Veranstaltungen grösstenteils abgesagt werden. Was sonst von Bewegung, Begegnung und gemeinsamen Erlebnissen geprägt ist, kam in diesem Jahr weitgehend zum Stillstand.
Trotzdem bedeutete 2021 kein Ende der Gemeinschaft. Auch ohne gemeinsame Kilometer auf der Strasse blieb der Zusammenhalt bestehen – getragen von gegenseitigem Verständnis, Geduld und dem gemeinsamen Blick nach vorne. Die Vorfreude auf kommende Fahrten und persönliche Treffen war spürbar und wurde zu einem wichtigen verbindenden Element.
Der Neujahres-Höck bildete den gelungenen Auftakt in ein neues Chapter-Jahr. In entspannter Atmosphäre kamen wir zusammen, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und gemeinsam den Blick nach vorne zu richten. Der Fokus lag dabei weniger auf Programmpunkten, sondern auf dem persönlichen Austausch und dem Miteinander.
Bei guten Gesprächen wurden Ideen für kommende Ausfahrten, Events und Aktivitäten diskutiert. Gleichzeitig bot der Höck Raum für Begegnungen, bei denen auch neue Gesichter schnell ihren Platz in der Runde fanden. Genau diese Mischung aus Rückblick, Ausblick und Gemeinschaft machte den Anlass besonders wertvoll.
Wir durften auf ein besonderes erstes Jahr bei unserem Dealer Bündnerbike zurückblicken – ein Anlass, der mit einem stimmungsvollen Chapter Höck gebührend gefeiert wurde. Es war ein Moment des Ankommens, des Austauschs und des gemeinsamen Feierns innerhalb vertrauter wie auch neuer Strukturen.
Der Höck bot Raum für Gespräche, Rückblicke und viele persönliche Begegnungen. Alte Geschichten wurden wieder lebendig, neue Ideen entstanden und der Zusammenhalt innerhalb des Chapters war deutlich spürbar. Die Partnerschaft mit Bündnerbike erwies sich dabei von Beginn an als wertvolle Basis – geprägt von gegenseitigem Vertrauen und einer gemeinsamen Leidenschaft für das Motorradfahren.
Nach dem Konkurs unseres Dealers in Weinfelden, wechseln wir zu Bündnerbike Harley-Davidson St.Gallen
Urs Meier übernimmt das Präsidium. Das 25-jährige Jubiläum des Sun-Hill Chapter wird mit einer Ausfahrt (ca. 70 Motorräder, Polizeibegleitung ab Linde Wängi), einem Zwischenhalt in der Seestube und einem Abschluss im Weingut Iselisberg mit Essen, Trinken und Live-Musik gefeiert. Die Übergabe nach der langjährigen Führung durch Pedro gelingt reibungslos.
Zwei Tage Freiheit – Ride über den Furkapass nach Domodossola. Erlebe die Alpen auf zwei Rädern: Kurven, Gletscherwind und atemberaubende Panoramen auf dem legendären Furkapass. Danach italienisches Lebensgefühl in Domodossola – Kopfsteinpflaster, Espresso und Dolce Vita. Ein Kurztrip, der Emotionen weckt und den Sound der Harley mit der Schönheit der Berge verbindet.
Der Ausflug nach Colmar verband entspanntes Motorradfahren mit dem besonderen Flair des Elsass. Die Anfahrt führte über abwechslungsreiche Strecken durch eine offene, sanft hügelige Landschaft und bot genau die Mischung aus Fahrspass und Genuss, die eine gelungene Ausfahrt ausmacht.
In Colmar angekommen, beeindruckte die Stadt mit ihrer historischen Altstadt, den farbenfrohen Fachwerkhäusern und den kleinen Gassen entlang der Kanäle. Bei gemeinsamen Pausen und Spaziergängen blieb Zeit, die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen und den Tag bewusst zu geniessen – abseits von Zeitdruck und Hektik.
Die Ausfahrt zur Enzianhütte war eine Tour mit besonderem Charakter – fast schon poetisch in ihrer Wirkung. Die Strecke führte uns über abwechslungsreiche Strassen hinauf in eine alpine Kulisse, die Ruhe, Weite und Fahrgenuss auf eindrucksvolle Weise miteinander verband.
Der V‑Twin pulsiert, die Straße zieht sich wie ein Band durch Alpen, Seen und Zypressenhügel – und am Ende winkt Rom. Dieses „Ride to Rome“ startet in der Ostschweiz (z.B. Frauenfeld) und führt dich auf kurvigen Landstraßen und ausgewählten Autobahnetappen bis in die Ewige Stadt. Nach einem intensiven ersten Tag wartet die Nacht auf einer idyllischen Finca in Italien: Olivenhain, Steinhaus, Sternenhimmel – genau die Mischung aus Ruhe und Charakter, die ein echter Roadtrip braucht.
Die zweitägige Tour führt in den Jura und beinhaltet eine Grottenbesichtigung. Fahrspass, Kulinarik und Geselligkeit sind inbegriffen
Ein Höhepunkt ist die Teilnahme an den Swiss Harley Days in Lugano. Auch Boccia-Anlässe, der LOH-Weihnachtsmarkt und das Weidlingfahren finden grossen Anklang.
Der Jura-Ausflug führte uns in eine der vielseitigsten Motorradregionen der Schweiz: den Jura. Sanfte Höhenzüge, endlose Kurven und weite Ausblicke prägten diese Tour und machten sie zu einem besonderen Erlebnis für alle Beteiligten.
Die Strecken durch den Jura standen exemplarisch für genussvolles Motorradfahren. Fliessende Linien, wenig Verkehr und immer wieder neue Perspektiven auf Landschaft und Horizont sorgten für Fahrfreude pur. Zwischendurch blieb bewusst Zeit für Pausen, Gespräche und das gemeinsame Geniessen der Umgebung – genau das, was eine gute Ausfahrt ausmacht.
Zusätzlich zu Ausfahrten, Rides und Rallyes stehen weitere Veranstaltungen wie das Bogenschiessen auf dem Programm. Am Jahresende sorgt der „Chlaus” für Anekdoten. Neu sind spontane Abendfahrten sowie die Teilnahme am „Töffgottesdienst” in Arbon.
Zum Saisonauftakt findet ein Fahrsicherheitstraining auf öffentlichen Strassen (gemeinsam mit dem Pelican Chapter) statt. Die Frühsommerfahrt führt ins Bündner- und Appenzellerland. Zudem nehmen zahlreiche Mitglieder an der H.O.G.-Rally in Brunnen teil.
Im Frühling organisiert das Sun-Hill Chapter erneut einen Poker Run. Trotz des nasskalten Wetters nehmen über 20 Personen an der Sonntagstour teil. Der Abschluss findet beim damaligen Dealer Tomotos Frauenfeld in Zuzwil statt.
Die Abschlussfahrt im Jahr 2006 war mehr als nur eine letzte gemeinsame Ausfahrt – sie war ein bewusst gesetzter Schlusspunkt eines intensiven Kapitels. Noch einmal gingen wir gemeinsam auf die Strasse, mit dem Wissen, dass nicht das Ziel zählte, sondern der Weg, den wir bis hierhin miteinander gegangen sind.
Im Jahr 2005 stand alles im Zeichen der Erinnerung und des gemeinsamen Rückblicks. Mit der Nostalgiefahrt haben wir bewusst einen Gang zurückgeschaltet und uns Zeit genommen, um das zu feiern, was uns von Anfang an verbunden hat: die Freude am Fahren, die Kameradschaft und die einfachen, ehrlichen Momente auf der Strasse.
An der Generalversammlung wird Pedro einstimmig zum Präsidenten gewählt. Der von Pedro geleitete Vorstand führt das Chapter engagiert und mit Fokus auf solides, gesundes Wachstum.
Franco kündigt seinen Rücktritt an und verlässt das Chapter. Patrick Miller übernimmt Ende des Jahres das Präsidium und setzt die neuen, strikt einzuhaltenden Vorgaben um. Jedes Chapter-Mitglied muss zugleich internationales H.O.G.-Mitglied sein, um sowohl die Kassen des Chapters als auch die internationalen H.O.G.-Events zu stärken.
Am diesjährigen Grossevent der Harleyfahrer in Faak nahmen wiederum einige Mitglieder vom Sun Hill teil. Standesgemäß erfolgten auch die Übernachtungen im Camp.
Wieder einmal haben dieses Jahr die «Bündner Berge geladen». Sternfahrt zum Klassiker inmitten des Skigebiets auf der Alp Plaun. Zur Unterhaltung rockten Gotthard die Bühne. Spektakulär war auch die Übernachtung standesgemäss im Zelt. Es war ein Wochenende mit Sonne, Regen, Sternhimmel mit Lagerfeuer und mit Moped Freunden und am Sonntag die gemeinsame Heimfahrt ins Unterland.
Zum Jahresende übergibt der Gründungspräsident Remo Gimmi die Leitung des Chapters an Franco Polo.
Der Monatshöck findet künftig auf Vorschlag von Ivan Roncchetti in der Linde in Wängi bei den Gastgebern Margrit und Peter statt.
Dieses Jahr markiert einen besonderen Meilenstein in unserer Geschichte: die Reise nach Sturgis Motorcycle Rally in South Dakota. Für viele Motorradfahrer ist Sturgis mehr als ein Event – es ist ein Mythos, ein Treffpunkt für Gleichgesinnte aus aller Welt und ein Ort, an dem Freiheit, Gemeinschaft und Leidenschaft für das Motorradfahren spürbar werden.
Das Chapter reist zur H.O.G. Rally am Gardasee mit 22 Motorrädern im Konvoi, angeführt von Remo und mit Clemens als Schlussfahrer.
Der Silvesterabend im Schloss Kefikon bildete einen stilvollen und zugleich stimmungsvollen Jahresausklang. In der besonderen Atmosphäre des historischen Schlosses kamen wir zusammen, um das vergangene Jahr gemeinsam zu verabschieden und den Blick auf das Kommende zu richten.
Der Monatshöck wechselt vom Restaurant Rössli in Bonau in den Frohsinn in Anetswil, da ein abschliessbarer Saal benötigt wird. Ein Höhepunkt im Jahr 1994 war die Fahrt zur H.O.G.-Rally in München.
Erstmals beteiligen sich alle Ostschweizer Chapter an den Chapter News (Zusammenstellung: Beat Haug). Höhepunkt ist die grosse Ausfahrt zur 2. H.O.G.-Rally in Holland. Trotz kleinerer technischer Pannen treffen alle rechtzeitig im reservierten Hotel ein und die Motorräder stehen im eigens vorbereiteten Meetingraum.
Aus einer losen Bikergemeinschaft entstehen die H.O.G.-Chapter „Sun-Hill” und „Winevalley”, später kommt „Black River” dazu. Der Name „Sun-Hill Chapter” setzt sich erst im dritten Anlauf durch. „Northeast Chapter” gilt als zu wenig ortsbezogen und ungefragt zugesandte „Frauenfeld-Chapter”-Patches lösen vor Ort, insbesondere bei den MC Fighters Frauenfeld, Widerstand aus. Nach einer erneuten Namenssuche akzeptiert H.O.G. schliesslich den Namen „Sun-Hill Chapter”.
Im selben Jahr organisiert das Chapter eine Spring Rally, beteiligt sich an den Chapter News des Winevalley und unterstützt den ersten Love Ride in Bänikon/Kloten. Prägend ist zudem ein Treffen der MC Schweiz in Thun mit dem H.O.G.-Europa-Manager und Tom von Tomotos zur Frage des Tragens von Colors und H.O.G.-Gilets. Die MCs stimmen dem Tragen von H.O.G.-Patches und -Gilets zu, wodurch die wiederkehrenden öffentlichen Unstimmigkeiten deutlich entschärft werden.
Im Restaurant Rössli in Bonau etabliert sich ein regelmässiger Treffpunkt für Ostschweizer Harley-Fahrer, die Kunden dreier verschiedener Händler sind.
Das H.O.G.-Konzept sieht allerdings vor, dass der einzelne Händler seine Kundschaft als Chapter organisiert.
Im Albisgüetli in Zürich formiert sich ein ungezwungener Treffpunkt für Harley-Fahrer, der als Beginn von H.O.G. in der Schweiz gilt.
An der Motorrad-Ausstellung in Zürich ermöglicht MOHAG uns die Vorstellung von H.O.G. gegenüber allen Interessierten. Im selben Jahr entsteht das erste Schweizer Chapter, das Zürich Chapter.
Aufgrund von Unstimmigkeiten bezüglich der H.O.G.-Konformität eines Chapters schlägt H.O.G. USA die Gründung eines Ostschweizer Chapters vor. Die angestrebte Lösung „3 Dealer – 1 Chapter in der Ostschweiz” wurde jedoch von H.O.G. USA verworfen.
Zu dieser Zeit wurden Entscheidungen noch zentral in den USA getroffen und es gab noch keinen Europa-Manager.
Auf einem Parkplatz in Cortina d’Ampezzo rückt durch die H.O.G.-Jacke des amerikanischen Harley-Fahrers Ken Green erstmals der Name H.O.G. ins Blickfeld.